Allgemeine Geschäftsbedingungen

Information


Durch den Erwerb der Eintrittskarte kommen vertragliche Beziehungen im Hinblick auf den Veranstaltungsbesuch ausschließlich zwischen dem Karteninhaber („Kunden“) und der KEC Kölner Eishockey Gesellschaft "Die Haie" mbh, Gummersbacher Str. 4, 50679 Köln (im Folgenden „Veranstalter“ genannt) zustande. Für diese rechtlichen Beziehungen gelten eigene Allgemeine Ticket-Geschäftsbedingungen („ATGB“) des Veranstalters, die neben die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Online-Bestellsystem der CTS EVENTIM Sports GmbH („AGB“) treten. Der Kunde stimmt diesen AGB und den ATGB des Veranstalters bei Vertragsabschluss zu.

Die CTS EVENTIM Sports GmbH vermittelt nur namens und im Auftrag des Veranstalters den Veranstaltungsvertrag, es sei denn, sie ist im Einzelfall ausdrücklich selbst als Veranstalter ausgewiesen. Mit der Bestellung von Tickets beauftragt der Kunde die CTS EVENTIM Sports GmbH mit der Abwicklung des Kartenkaufes einschließlich Versand.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Online-Bestellsystem der CTS EVENTIM Sports GmbH
Allgemeine Geschäftsbedingungen der KEC Kölner Eishockey Gesellschaft "Die Haie" mbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Online-Bestellsystem der CTS EVENTIM Sports GmbH


I. Geltungsbereich

Für sämtliche uns erteilten Aufträge betreffend die Lieferung von Tickets gelten im Verhältnis zur CTS EVENTIM Sports GmbH ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

II. Vertragsabschluss

1. Das Angebot für einen Vertragsabschluss geht vom Kunden aus, sobald er den Bestellvorgang durch Buchung des bzw. der von ihm gewünschten Tickets abschließt. Mit der online erfolgenden Bestätigung durch die CTS EVENTIM Sports GmbH an den Kunden kommt ein Vertrag zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Vertragspartner (Veranstalter oder CTS EVENTIM Sports GmbH) zustande..

2. Für die Richtigkeit der im Onlineauftritt der CTS EVENTIM Sports GmbH enthaltenen Daten wird keine Gewähr übernommen.

3. Die CTS EVENTIM Sports GmbH ist berechtigt, eine Bestellung des Kunden, die gemäß Ziff. II 1 online bestätigt worden ist, zu stornieren (einseitiges Rücktrittsrecht), wenn der Kunde gegen vom Veranstalter oder von CTS EVENTIM Sports GmbH aufgestellte spezifische Bedingungen verstößt, auf die im Rahmen des Vorverkaufs hingewiesen wurde oder diese zu umgehen versucht (z.B. Verstoß gegen Beschränkung der Ticketmenge pro Kunde, Weiterveräußerungsverbote, Umgehungsversuch durch Anmeldung und Nutzung mehrerer Nutzerprofile etc.). Die Erklärung der Stornierung/des Rücktritts kann auch konkludent durch Gutschrift bereits gezahlter Beträge erfolgen.

III. Preisbestandteile und Zahlungsmodalitäten

1. Die Preise für Tickets können die aufgedruckten Kartenpreise übersteigen (siehe insofern die folgende Ziff. 2). Sie können per Kreditkarte (VISA, MasterCard, American Express), per SEPA-Lastschriftverfahren, per giropay oder paypal zahlen. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist im Preis enthalten.

2. Bei der Internet-Bestellung werden Bearbeitungsgebühren sowie Porto- und Versandkosten erhoben, die je nach Veranstaltung variieren kann. Diese Gebühren werden Ihnen bei der Bestellung im Warenkorb angezeigt, darüber hinaus entstehen keine weiteren nicht ausgewiesenen Kosten.

3. Die Zahlungsabwicklung für VISA und MasterCard erfolgt über die CTS EVENTIM Nederland B.V., Postbus 3096, 2130 KB Hoofddorp, Niederlande, eine Tochtergesellschaft der CTS EVENTIM AG & Co. KGaA.

IV. Kein Verbraucher-Widerrufsrecht

Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht bei Fernabsatzverträgen zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB), insbesondere besteht kein Widerrufsrecht für Veranstaltungstickets. Das heißt, soweit die CTS EVENTIM Sports GmbH im Namen der Veranstalter Dienstleistungen aus dem Bereich der Freizeitveranstaltungen anbietet, insbesondere Eintrittskarten für Veranstaltungen, besteht kein Widerrufsrecht. Jede Bestellung von Eintrittskarten ist damit unmittelbar nach Bestätigung durch die CTS EVENTIM Sports GmbH namens des Veranstalters bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Karten.

V. Hinterlegung von Tickets

Erfolgt die Buchung wenige Tage vor der jeweiligen Veranstaltung, so werden die Tickets nicht mehr an Sie versendet. Bietet der Veranstalter die Möglichkeit einer „Hinterlegung“ an, werden die Tickets für Sie zur persönlichen Abholung am Veranstaltungsort hinterlegt. Informationen über den Ort und das Datum der möglichen Abholung entnehmen Sie den Angaben im Online-Ticket-Shop.

VI. Haftungsbeschränkungen, Ausschluss des Rücktritts bei bestimmten Pflichtverletzungen

1. Die CTS EVENTIM Sports GmbH haftet in jedem Fall unbeschränkt nach dem Produkthaftungsgesetz, für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden, bei arglistigem Verschweigen von Mängeln, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Auch die Haftung für Schäden aus der Verletzung einer Garantie ist unbeschränkt.

2. Bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten), die nur auf einfacher Fahrlässigkeit beruht, haftet die CTS EVENTIM Sports GmbH beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens.

3. Außer in den in den Absätzen 1 und 2 genannten Fällen haftet die CTS EVENTIM Sports GmbH nicht für Schäden, die durch einfache Fahrlässigkeit verursacht wurden.

4. Das Recht des Kunden, sich wegen einer nicht vom Veranstalter oder der CTS EVENTIM Sports GmbH zu vertretenden, nicht in einem Mangel der Ware bestehenden Pflichtverletzung vom Vertrag zu lösen, ist ausgeschlossen.

5. Soweit die Haftung der CTS EVENTIM Sports GmbH nach den vorstehenden Absätzen ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die Haftung ihrer Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen.

VII. Schlussklauseln

1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

2. Alleiniger Erfüllungsort für Lieferung, Leistung und Zahlung ist Hamburg, sofern der Kunde Unternehmer i.S.v. § 14 BGB ist.

3. Ist der Kunde Kaufmann, so ist ausschließlicher (auch internationaler) Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenen Streitigkeiten Hamburg. Dies gilt im Falle von grenzüberschreitenden Verträgen auch für Nichtkaufleute. Die CTS EVENTIM Sports GmbH behält sich das Recht vor, auch jedes andere international zuständige Gericht anzurufen.

4. Die Europäische Kommission stellt ab dem 15.02.2016 hier eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit. Unsere E-Mailadresse lautet info@eventimsports.de.

5. Die CTS Eventim Sports GmbH ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Stand: Februar 2017

ALLGEMEINE TICKET-GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DEN ERWERB UND DIE NUTZUNG VON TAGESKARTEN ZUM BESUCH VON VERANSTALTUNGEN DER KEC KÖLNER EISHOCKEY-GESELLSCHAFT „DIE HAIE“ MBH (ATGB).

1. GELTUNGSBEREICH DER ALLGEMEINEN TICKET-GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

1.1 Diese Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen (nachfolgend: „ATGB“) gelten für alle Rechtsverhältnisse, die durch den Erwerb und/oder die Verwendung von Tageskarten (nachfolgend: „Tickets“) der KEC Kölner Eishockey-Gesellschaft „Die Haie“ mbH (nachfolgend auch: „Kölner Haie“), Gummersbacher Str. 4, 50679 Köln, begründet werden. Die ATGB gelten für alle von den Kölner Haien ausgerichteten Veranstaltungen, insbesondere für den Besuch von Heimspielen der Lizenzspielermannschaft der Kölner Haie (nachfolgend: „Lizenzspielermannschaft“) in der LANXESS arena, die von den Kölner Haien zumindest mitveranstaltet werden, sowie den Zutritt zur und den Aufenthalt in der LANXESS arena. Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur insoweit, als die Kölner Haie diesen ausdrücklich zugestimmt haben. Die Zustimmung bedarf der Textform gemäß § 126b BGB.

1.2 Ist mit dem Ticket ein Anspruch auf Beförderung mit den Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes „VRS“ verbunden, kommt ein Beförderungsvertrag ausschließlich zwischen dem Nutzer und dem von ihm in Anspruch genommenen Verkehrsunternehmen, in dessen Namen die Kölner Haie den im Preis eines Tickets enthaltenen Fahrkostenanteil einziehen, zustande. Auf die Geltung etwaiger Beförderungsbestimmungen des Verkehrsunternehmens wird hingewiesen.

2. VERTRAGSSCHLUSS
2.1 Die Bestellung eines Tickets ist telefonisch, auf dem Postweg, per E-Mail, in einer von den Kölner Haien autorisierten Verkaufsstelle oder im Online-Buchungssystem der Kölner Haie möglich.

2.2 Durch die Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot gerichtet auf den Abschluss eines Ticketvertrags ab (Angebot).

2.3 Bei einer Bestellung im Online-Buchungssystem der Kölner Haie muss sich der Kunde zunächst unter www.haie-tickets.de registrieren bzw. unter Angabe seines persönlichen Passworts einloggen. Der Kunde verpflichtet sich, sein Passwort geheim zu halten. Der Kunde hat sein Passwort unverzüglich zu ändern, falls die Vermutung besteht, dass unberechtigte Personen von diesem Kenntnis erlangt haben. Mitarbeiter der Kölner Haie oder ihrer technischen Dienstleister sind nicht berechtigt, den Kunden nach seinem Passwort zu fragen. Falls der Kunde sein Passwort vergessen hat, kann er über die Funktion „Passwort vergessen?“ ein neues Passwort anfordern. Zur Abgabe eines Angebots gerichtet auf den Abschluss eines Ticketvertrags muss der Kunde unter Angabe seiner persönlichen Daten sowie gegebenenfalls seiner Kundennummer den dafür vorgesehenen Online-Befehl auslösen (Angebot).

2.4 Die Kölner Haie können das Angebot des Kunden nach Prüfung durch eine ausdrückliche Erklärung annehmen (Annahmeerklärung). Erst mit dem Zugang der Annahmeerklärung der Kölner Haie beim Kunden kommt ein Ticketvertrag zwischen den Kölner Haien und dem Kunden zustande (Vertragsschluss) (nachfolgend: „Ticketvertrag“). Im Falle eines Angebots des Kunden im Online-Buchungssystem der Kölner Haie oder telefonisch, bestätigen die Kölner Haie die Bestellung des Kunden unmittelbar mit einer E-Mail, die auch eine Rechnung enthält. Diese Bestätigung stellt die Annahmeerklärung der Kölner Haie dar.

2.5 Im Rahmen eines einzelnen Bestellvorgangs per Telefon oder im Online-Buchungssystem der Kölner Haie können maximal 15 Tickets erworben werden. Die Kölner Haie behalten sich zudem vor, die Anzahl der für einzelne Spiele pro Kunde maximal zu erwerbenden Tickets (z.B. auf ein, zwei oder vier Tickets pro Kunde) zu beschränken. Entsprechende Informationen erhalten die Kunden in den Verkaufsstellen der Kölner Haie, im Rahmen der Telefonbestellung und auf der Startseite des Online-Buchungssystems der Kölner Haie.

3. KEIN WIDERRUFSRECHT
Dem Kunden steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Das gilt auch dann, wenn der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist und der Ticketvertrag unter (teilweiser) Verwendung von Fernkommunikationsmitteln zustande gekommen ist (§§ 312g, 355 BGB), weil der Ticketvertrag die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbeschäftigungen für spezifische Termine (jeweilige Spieltermine) betrifft, bei denen kein Widerrufsrecht besteht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).

4. TICKETPREIS, ZAHLUNGSMODALITÄTEN UND VERSAND
4.1 Die Höhe des Ticketpreises ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden aktuellen Preisliste. Für den Abschluss und die Verwaltung des Ticketvertrags und den Postversand erheben die Kölner Haie weitere Entgelte gemäß den Angaben bei der Ticketbuchung über das Online Buchungssystem oder über die Tickethotline der Kölner Haie. Die Kölner Haie können Angehörigen bestimmter Personengruppen, wie z.B. Menschen mit Behinderung, Jugendlichen bis einschließlich 14 Jahre etc., Ermäßigungen sowie Vorzugsbedingungen gewähren. Ermäßigungsberechtigte Kunden haben ihren Berechtigungsnachweis beim Besuch der Veranstaltung(en) stets mitzuführen. Die Ermäßigungsstufen können der geltenden aktuellen Preisliste entnommen werden.

4.2 Der Versand oder die Übergabe des Tickets erfolgt nur bei Vorkasse, das heißt – je nach Bestellform – Zahlung in bar, per SEPA-Lastschrift, per EC/Maestro-Karte, per Kreditkarte oder via PayPal. Die Auswahl des Versandunternehmens erfolgt durch die Kölner Haie oder der von ihnen beauftragen Dritten.
Wenn die Zahlung mittels SEPA-Lastschrift erfolgt, wird ein bevorstehender Lastschrifteinzug durch die Kölner Haie oder von ihnen beauftragte Dritte in der Regel zusammen mit der Rechnungsstellung (nach Wahl der Kölner Haie auch ausschließlich per E-Mail) bis spätestens einen Kalendertag vor Fälligkeit der Lastschrift vorab angekündigt (Pre-Notification). Die Belastung erfolgt zu der auf der Rechnung genannten Fälligkeit. Weicht bei einer Bestellung der angegebene Kontoinhaber vom Kunden ab, erfolgt die Pre-Notification an den Kunden. Dieser verpflichtet sich, den Kontoinhaber über den anstehenden Lastschrifteinzug zu informieren. Der Kunde hat für die Deckung des Kontos zu sorgen. Kosten, die aufgrund von Nichteinlösung oder Rückbuchung der Lastschrift entstehen, gehen zu Lasten des Kunden, es sei denn, der Kunde hat die Nichteinlösung oder die Rückbuchung nicht zu vertreten.

4.3 Sollte die Zahlung aus vom Kunden zu vertretenden Gründen nicht erfolgreich durchgeführt werden (z.B. keine ausreichende Kreditkarten- oder Kontodeckung, falsche Angaben des Kunden oder Rückbuchung), sind die Kölner Haie berechtigt, die Bestellung ersatzlos zu streichen bzw. die entsprechenden Tickets elektronisch zu sperren; die entsprechenden Tickets verlieren ihre Gültigkeit. Entstandene Mehrkosten sind vom Kunden zu erstatten. Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen behalten sich die Kölner Haie vor.

Die vorstehende Regelung findet auch dann Anwendung, wenn

a) der Kunde bereits in der Vergangenheit Tickets für Veranstaltungen entgegen den jeweiligen vertraglichen Bestimmungen, im Falle von Tickets für Veranstaltungen der Kölner Haie insbesondere entgegen den Regelungen der Ziffer 6 lit. a), unberechtigterweise entgeltlich an Dritte weiterveräußert oder Dritten zum Kauf angeboten hat; und/oder

b) unter einem oder mehreren Kundenkonten des Kunden noch offene Rechnungen aus Ticketbestellungen vorhanden sind; und/oder

c) wenn dem Kunden aufgrund des Ausspruchs eines Stadionverbots der Zutritt zur entsprechenden Veranstaltung verwehrt ist. Der Kunde ist verpflichtet, die Kölner Haie unverzüglich zu informieren, sobald gegen ihn ein solches Stadionverbot ausgesprochen worden ist.

4.4 Wenn im Fall einer kurzfristigen Bestellung nicht mehr gewährleistet werden kann, dass der Versand des Tickets und der Zugang beim Kunden rechtzeitig vor der betreffenden Veranstaltung der Kölner Haie erfolgt, sind die Kölner Haie berechtigt, das vorgenannte Ticket am Veranstaltungsort zu hinterlegen. Das vorgenannte Ticket wird grundsätzlich nur an den Kunden persönlich gegen Vorlage eines gültigen Bundespersonalausweises oder gleichwertigen Dokuments ausgehändigt. Die Aushändigung an Dritte ist nur gegen Vorlage einer schriftlichen, auf den Dritten ausgestellten Vollmacht des Kunden möglich.

5. EINRÄUMUNG UND UMFANG DES BESUCHSRECHTS
5.1 Durch den Vertragsschluss erwirbt der Kunde das Recht, bei der auf dem Ticket angegebenen Veranstaltung der Kölner Haie gegen Vorlage des Tickets den vereinbarten Steh- oder Sitzplatz nach Maßgabe dieser ATGB zu nutzen (nachfolgend: Besuchsrecht).

5.2 Die Kölner Haie erfüllen ihre Pflichten hinsichtlich des Besuchsrechts des Kunden, indem sie dem Kunden einmalig den Zutritt zum Veranstaltungsort gewähren und die Einnahme seines Platzes ermöglichen. Die Kölner Haie werden auch dann von ihren Leistungspflichten gegenüber dem Kunden frei, wenn die Kölner Haie einem Dritten, der das Ticket des Kunden vorlegt, den Zutritt zur Veranstaltung gewährt und die Einnahme seines Platzes ermöglicht.

5.3 Jeder Besucher hat bei der Ausübung seines Besuchsrechts ausschließlich den auf seinem Ticket ausgewiesenen Platz und/oder Bereich einzunehmen bzw. zu betreten. Auf Anordnung der Kölner Haie oder des Sicherheitspersonals ist der Besucher verpflichtet, während eines Heimspiels einen anderen, möglichst gleichwertigen Platz am Veranstaltungsort einzunehmen, sofern dies zur Gewährleistung der Sicherheit am Veranstaltungsort erforderlich und dem Kunden zumutbar ist. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

6. WEITERVERÄUSSERUNGSVERBOT UND ÜBERTRAGUNG
Zur Vermeidung von Gewalttätigkeiten und Straftaten im Zusammenhang mit dem Besuch der Veranstaltung, zur Durchsetzung von Stadionverboten, zur Trennung von Fans der aufeinander treffenden Mannschaften und zur Unterbindung des Weiterverkaufs von Tickets zu erhöhten Preisen, insbesondere zur Vermeidung von Ticketspekulationen, und zur Erhaltung einer möglichst breiten Versorgung der Fans mit Tickets zu sozialverträglichen Preisen, liegt es im Interesse der Kölner Haie und der Sicherheit der Zuschauer, die Weitergabe von Tickets einzuschränken.

a) Unzulässige Weitergabe: Der Verkauf von Tickets erfolgt ausschließlich zur privaten, nicht kommerziellen Nutzung durch den Kunden; jeglicher gewerbliche oder kommerzielle Weiterverkauf von Tickets durch den Kunden ist grundsätzlich untersagt. Dem Kunden ist es insbesondere untersagt,

aa) Tickets öffentlich, bei Auktionen (insbesondere im Internet, z.B. bei eBay) und/oder bei nicht von den Kölner Haien autorisierten Verkaufsplattformen (z.B. viagogo, seatwave) zum Kauf anzubieten,

bb) Tickets zu einem höheren als dem bezahlten Preis weiterzugeben; ein Preisaufschlag von bis zu 15 % zum Ausgleich entstandener Weitergabekosten ist zulässig,

cc) Tickets regelmäßig und/oder in größerer Anzahl, sei es an einem Spieltag oder über mehrere Spieltage verteilt, weiterzugeben,

dd) Tickets an gewerbliche und kommerzielle Wiederverkäufer und/oder Tickethändler zu veräußern oder weiterzugeben,

ee) Tickets ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung der Kölner Haie kommerziell oder gewerblich zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere zu Zwecken der Werbung, der Vermarktung, als Bonus, als Werbegeschenk, als Gewinn oder als Teil eines nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets,

ff) Tickets an Personen weiterzugeben, gegen die ein Stadionverbot besteht, sofern dem Kunden dieser Umstand bekannt war oder bekannt sein musste,

gg) Tickets an Fans von Gastverein weiterzugeben, sofern dem Kunden dieser Umstand bekannt war oder bekannt sein musste.

b) Zulässige Weitergabe: Eine private Weitergabe des Tickets aus nicht kommerziellen Gründen, insbesondere in Einzelfällen bei Krankheit oder anderweitiger Verhinderung des Kunden, ist nur zulässig, wenn kein Fall der unzulässigen Weitergabe im Sinne der Regelungen in Ziffer 6 lit. a) vorliegt, und

aa) die Weitergabe über die offizielle Zweitmarktplattform der Kölner Haie (www.haie-tickets.de) und in der hierfür auf der Zweitmarktplattform vorgegebenen Weise erfolgt, sofern diese von den Kölner Haien geöffnet wurde; oder

bb) der Kunde den von der Weitergabe Begünstigten und neuen Ticketinhaber auf die Geltung und den Inhalt dieser ATGB ausdrücklich hinweist und Letzterer mit der Geltung dieser ATGB zwischen ihm und den Kölner Haien einverstanden ist.

Falls dem Kunden eine Ermäßigung eingeräumt wurde, ist eine Weitergabe des Tickets an einen Dritten nur dann möglich, wenn der Dritte in gleicher Weise ermäßigungsberechtigt ist oder das Ticket vor dem Zutritt zur Veranstaltung zum Vollpreis aufgewertet wurde.

c) Maßnahmen bei unzulässiger Weitergabe: Im Fall eines oder mehrerer Verstöße gegen die Regelungen in Ziffer 6 lit. a) und/oder sonstiger unzulässiger Weitergabe von Tickets, sind die Kölner Haie berechtigt,

aa) Tickets, die noch vor Übergabe bzw. Versand an den Kunden entgegen den Regelungen dieser Ziffern 6 verwendet wurden, nicht an den betroffenen Kunden zu liefern,

bb) die betroffenen Tickets zu sperren und dem Ticketinhaber entschädigungslos den Zutritt zum Veranstaltungsort zu verweigern bzw. ihn aus vom Veranstaltungsort zu verweisen,

cc) betroffene Kunden vom Ticketkauf für einen angemessenen Zeitraum, maximal jedoch fünf Jahre, auszuschließen; maßgeblich für die Länge der Sperre sind die Anzahl der Verstöße, die Zahl der angebotenen, verkauften, weitergegebenen oder verwendeten Tickets sowie etwaige durch den Weiterverkauf erzielte Erlöse.

7. REKLAMATION UND NEUAUSSTELLUNG
7.1 Die Reklamation eines Tickets, das erkennbar einen Mangel aufweist, muss innerhalb von zwei Wochen nach Zugang des Tickets beim Kunden erfolgen. Mängel in diesem Sinne sind insbesondere ein fehlerhaftes Druckbild sowie sichtbare Beschädigung oder Zerstörung des Tickets. Bei berechtigter und rechtzeitiger Reklamation stellen die Kölner Haie dem Kunden gegen Aushändigung des reklamierten Tickets kostenfrei ein neues Ticket aus.

7.2 Die Kölner Haie sind über das Abhandenkommen oder eine Beschädigung des Tickets unverzüglich zu unterrichten. Die Kölner Haie sind berechtigt, das Ticket unmittelbar nach der Anzeige zu sperren. Nach Sperrung des Tickets und Legitimationsprüfung des Kunden erfolgt eine Neuausstellung und Zusendung des Tickets. Für die Erstellung und Zusendung des neuen Tickets können die Kölner Haie ein Bearbeitungsentgelt berechnen. Die Regelungen gemäß Ziffer 4.4 gelten entsprechend.

8. VERLEGUNG UND WIEDERHOLUNGSSPIEL
8.1 Im Falle einer zeitlichen Verlegung einer bereits terminierten Veranstaltung aufgrund von Vorgaben der zuständigen Verbände, der Deutschen Eishockey Liga oder von Behörden behält das Ticket seine Gültigkeit für die betreffende Veranstaltung. Der Kunde hat in diesem Fall keinen Anspruch auf eine Erstattung des Ticketpreises. Im Fall einer örtlichen Verlegung einer Veranstaltung aufgrund von Vorgaben der zuständigen Verbände, der Deutschen Eishockey Liga oder Behörden in einen anderen Veranstaltungsort, werden sich die Kölner Haie bemühen, dem Kunden den Zutritt zu dem neuen Veranstaltungsort zu gewähren. Sollte dies, z.B. aufgrund der örtlichen Gegebenheiten, nicht möglich sein, werden die Kölner Haie dem betroffenen Kunden den Ticketpreis erstatten.

8.2 Wird eine Veranstaltung ersatzlos abgesagt oder findet eine Veranstaltung teilweise oder vollständig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und führt dies dazu, dass der Kunde sein Besuchsrecht nicht ausüben kann, werden die Kölner Haie dem Kunden

a) wenn möglich (z.B. im Falle eines teilweisen Ausschlusses der Zuschauer), einen anderen, möglichst gleichwertigen Platz bei der Veranstaltung zuweisen; oder

b) den Ticketpreis erstatten oder mit einem Gutschein ausgleichen

Die Auswahl zwischen den Maßnahmen gemäß lit. a) und b) liegt allein bei den Kölner Haien. Der Kunde kann jedoch weder die Zuweisung eines anderen Platzes am Veranstaltungsort noch eine Erstattung verlangen, wenn die Kölner Haie den Zuschauerausschluss nicht zu vertreten haben.

8.3 Wird eine Veranstaltung vorzeitig abgebrochen, hat der Kunde keinen Anspruch auf (teilweise) Erstattung des Ticketpreises oder anderweitige Entschädigung.

8.4 Ein Wiederholungsspiel gilt als neue Veranstaltung. Der Kunde hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises oder eine anderweitige Entschädigung, selbst wenn er sein Besuchsrecht bei dem Ausgangsspiel nicht wahrgenommen hat.

9. HAFTUNG
9.1 Die Kölner Haie, seine gesetzlichen Vertreter und/oder Erfüllungsgehilfen haften auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund, nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit oder – dann begrenzt auf den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden – bei der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten. Vertragswesentliche Pflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglichen, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährden und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut.

9.2 Die vorstehende Haftungsbegrenzung findet keine Anwendung auf Ansprüche auf Ersatz von Schäden aufgrund der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Ferner findet die Haftungsbegrenzung keine Anwendung auf Ansprüche auf Ersatz von Schäden aufgrund der Verletzung einer Garantieübernahme oder Zusicherung. Schließlich bleibt die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aufgrund sonstiger gesetzlich zwingender Haftungstatbestände von vorstehender Haftungsbegrenzung unberührt.

10. VERTRAGSSTRAFE
Im Fall eines schuldhaften Verstoßes des Kunden gegen diese ATGB, insbesondere gegen eine oder mehrere Regelungen in den Ziffern 6 lit. a) und 13, sind die Kölner Haie ergänzend zu den sonstigen nach diesen ATGB möglichen Sanktionen berechtigt, eine angemessene Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 2.500,00 Euro gegen den Kunden zu verhängen. Maßgeblich für die Höhe der Vertragsstrafe sind insbesondere die Anzahl und die Intensität der Verstöße, Art und Grad des Verschuldens (Vorsatz oder Fahrlässigkeit), Bemühungen und Erfolge des Kunden hinsichtlich einer Schadenswiedergutmachung, die Frage, ob und in welchem Maß es sich um einen Wiederholungstäter handelt sowie, im Fall eines unberechtigten Weiterverkaufs von Tickets, der Umfang der angebotenen, verkauften, weitergegebenen oder verwendeten Tickets sowie etwaige durch den Weiterverkauf erzielte Erlöse bzw. Gewinne, wobei klarstellend darauf hingewiesen wird, dass die Vertragsstrafe die durch den Weiterverkauf erzielten Erlöse bzw. Gewinne übersteigen kann.

11. AUSZAHLUNG VON MEHRERLÖSEN
Im Fall einer unzulässigen Weitergabe von Tickets gemäß Ziffer 6 lit. a) aa) und bb) durch den Kunden sind die Kölner Haie zusätzlich zur Verhängung einer Vertragsstrafe gemäß Ziffer 10 und ergänzend zu den sonstigen nach diesen ATGB möglichen Sanktionen berechtigt, sich von dem Kunden dessen bei der unzulässigen Ticketweitergabe erzielten Mehrerlös bzw. Gewinn ganz oder teilweise auszahlen zu lassen. Maßgeblich für die Frage, ob und inwieweit die Mehrerlöse vom Kunden ausgezahlt werden müssen, sind die in Ziffer 10 genannten Kriterien.

12. RECHT AM EIGENEN BILD
Der Kunde willigt unwiderruflich darin ein, dass Bildnisse und Tonaufnahmen von ihm im Zusammenhang mit einer Veranstaltung der Kölner Haie durch die Kölner Haie oder durch einen von ihnen oder einem Mitveranstalter beauftragten oder autorisierten Dritten, wie insbesondere Bild- und Filmjournalisten, hergestellt sowie im Rahmen der Berichterstattung über sportliche Ereignisse oder zur Wahrung berechtigter Interessen der Kölner Haie durch bekannte oder unbekannte Nutzungsarten verbreitet oder veröffentlicht werden. Das gilt nicht, soweit dadurch ein berechtigtes Interesse des Kunden oder, falls dieser verstorben ist, seiner Angehörigen verletzt wird. Der Kunde verzichtet auf etwaige Vergütungsansprüche, wobei dies auch dann gilt, wenn durch die Veröffentlichung oder Verbreitung außergewöhnliche Erträge oder Vorteile erzielt werden. Zwingende Bestimmungen aufgrund des allgemeinen Persönlichkeitsrechts, nach § 23 Abs. 2 KunstUrhG und nach dem Datenschutzrecht bleiben unberührt.

13. HAUSORDNUNG, ZUTRITT ZUR VERANSTALTUNG UND VERHALTEN AM VERANSTALTUNGSORT
13.1 Für Zutritt und Aufenthalt zur Veranstaltung gilt die dort ausgehängte und für alle Veranstaltungen am entsprechenden Veranstaltungsort geltende Hausordnung/Veranstaltungsordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung. Die Hausordnung der LANXESS arena ist unter dem Link https://www.lanxess-arena.de/besucherinfos/hausordnung einsehbar. Mit Zutritt zum Veranstaltungsbereich erkennt jeder Kunde die Hausordnung/Veranstaltungsordnung an und akzeptiert diese als für sich verbindlich. Die Hausordnung/Veranstaltungsordnung gilt unabhängig von der Wirksamkeit dieser ATGB.

13.2 Die Wahrnehmung des Hausrechts steht den Kölner Haien oder von den Kölner Haien beauftragten Dritten jederzeit zu. Den Anordnungen der Kölner Haie, der Polizei und/oder des Sicherheitspersonals ist stets Folge zu leisten.

13.3 Das unbefugte Betreten des Veranstaltungsgeländes wird von den Kölner Haien gemäß §265a StGb zur Anzeige gebracht.

13.4 Dem Kunden ist das Mitführen und Bereithalten folgender Gegenstände nicht gestattet: Waffen und gefährliche Gegenstände (z.B. Flaschen aller Materialien, sonstige Behältnisse aus splitterndem oder besonders hartem Material); pyrotechnische Gegenstände sowie brandförderndes oder brandlasterhöhendes Material; sperrige Gegenstände; Fahnen- oder Transparentstangen, die nicht aus Holz hergestellt oder länger als 1 m sind oder deren Durchmesser größer als 2 cm ist; Tiere; mechanisch betriebene Lärminstrumente; Geräte zur Geräusch- und Sprachverstärkung; alkoholische Getränke, die nicht am Veranstaltungsort erworben wurden, sowie Drogen aller Art. Die Regelungen der Hausordnung/Veranstaltungsordnung bleiben unberührt.

13.5 Untersagt ist dem Kunden die Äußerung und Verbreitung rassistischer, fremdenfeindlicher oder rechtsradikaler Parolen; die Beteiligung an streitigen Auseinandersetzungen, Beleidigungen anderer Personen; alkoholische Getränke im Übermaß zu konsumieren sowie auf der Tribüne zu rauchen; nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehene Bauten und Einrichtungen (z.B. Zäune, Mauern, Absperrungen) zu betreten bzw. zu übersteigen sowie für Zuschauer nicht zugelassene Bereiche (z.B. Spielfeld, Innenraum, Funktionsräume) zu betreten; mit Gegenständen zu werfen; Feuer zu machen, Feuerwerkskörper oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen oder abzuschießen (ebenso die Anstiftung zu solchen Handlungen sowie deren Vorbereitung und Unterstützung, insbesondere durch Verdecken der Handlungen mit sichtbehindernden Gegenständen, etwa Transparenten); Waren und Drucksachen zu verkaufen; Werbematerial wie Warenproben oder Prospekte zu verteilen sowie Sammlungen jeder Art durchzuführen; die Mitnahme von Bild- oder Tonaufnahmegeräten einschließlich Videokameras sowie die Herstellung von Ton- oder Bildaufnahmen der Veranstaltung, deren kommerzielle Verbreitung und die Unterstützung anderer Personen bei derartigen Aktivitäten, es sei denn, es liegt eine vorherige Erlaubnis der Kölner Haie vor oder der Vorgang vollzieht sich im rein privaten Bereich; ein provozierendes Verhalten zu zeigen, das geeignet sein kann, eine Auseinandersetzung mit den übrigen Zuschauern herbeizuführen – von einem solchen provozierenden Verhalten kann der Ordnungs- und Sicherheitsdienst ausgehen, wenn von den Besuchern bei Heimspielen im Heimbereich des Veranstaltungsortes (Stehplatz 201 und Stehplatz 211 in der LANXESS arena; Südtribüne, Blöcke S1 bis S16 im RheinEnergieSTADION) Fanartikel des Gastmannschaft oder im Auswärtsbereich des Veranstaltungsortes (Blöcke 602-604 in der LANXESS arena; Nordtribüne, N6, N15, N16, und Osttribüne, O11, O12 im RheinEnergieSTADION) Fanartikel der Heimmannschaft getragen oder gezeigt werden; sich auf dem Veranstaltungsgelände oder am Veranstaltungsort in einer Aufmachung zu zeigen, die geeignet und den Umständen nach darauf gerichtet ist, die Feststellung der Identität zu verhindern (Vermummungsverbot). Die Regelungen der Hausordnung/Veranstaltungsordnung bleiben unberührt.

13.6 Im Falle der Zuwiderhandlung gegen die Verbote gemäß Ziffern 13.3 und 13.4 sind die Kölner Haie, die Polizei und/oder das Sicherheitspersonal insbesondere berechtigt, entschädigungslos von Kunden mitgeführte verbotene Gegenstände zu beschlagnahmen, Kunden den Zutritt zum Veranstaltungsbereich zu verweigern und/oder sie der Veranstaltung zu verweisen.

13.7 Für Verstöße einzelner oder mehrerer Zuschauer gegen die Verbote gemäß Ziffern 13.3 und 13.4, insbesondere für das Abbrennen bengalischer Feuer und/oder der die Verwendung anderer pyrotechnischer Gegenstände, können die Kölner Haie von den zuständigen mit einer Geldstrafe und/oder anderen Sanktionen belegt werden. Die Kölner Haie sind berechtigt, den bzw. die hierfür Verantwortlichen vollumfänglich in Regress bzw. auf Ersatz des aus der Sanktion resultierenden Schadens in Anspruch zu nehmen. Im Fall der Verantwortlichkeit mehrerer sind diese Gesamtschuldner im Sinne von § 421 BGB mit der Folge, dass die Kölner Haie einen einzelnen nachweisbar identifizierten Verantwortlichen hinsichtlich der gesamten Geldstrafe bzw. des gesamten aus der Sanktion für die Kölner Haie entstehenden Schadens in Anspruch nehmen kann, wenn zwischen den Tatbeiträgen der einzelnen Verantwortlichen ein Verursachungszusammenhang bestand.

13.8 Die DEL-Richtlinien zur einheitlichen Behandlung von Stadionverboten werden unmittelbar bindend zwischen den Vertragsparteien vereinbart.

14. DATENSCHUTZHINWEIS
Bei allen Vorgängen der Datenverarbeitung (z.B. Erhebung, Verarbeitung und Übermittlung) verfahren wir nach den gesetzlichen Vorschriften. Ihre für die Geschäftsabwicklung notwendigen Daten werden gespeichert und für die Bestellabwicklung im erforderlichen Umfang an von uns beauftragte Dienstleister weitergegeben. Bei Verhängung eines bundesweiten Stadionverbots werden Name, Geburtsdatum, Adresse sowie Grund und Dauer des Stadionverbots zur Durchsetzung dieses Verbots an die DEL übermittelt, der die Daten an die Verantwortlichen der örtlichen Veranstaltungsorte weiterleitet.

15. KONTAKT, KOMMUNIKATION
15.1 Rückfragen und sämtliche Angelegenheiten im Zusammenhang mit Tickets der Kölner Haie können über die folgenden Kontaktmöglichkeiten an die Kölner Haie gerichtet werden:

Adresse: KEC Kölner Eishockey-Gesellschaft „Die Haie“ mbH, Gummersbacher Str. 4, 50679 Köln

Tel.: +49 221 / 2795 0 (zum Ortstarif, bei Anruf von einem Mobiltelefon entstehen darüber hinaus ggfs. weitere Kosten)

Fax: +49 221 / 2795 50

E-Mail: info@haie.de

15.2 Für die Kommunikation zwischen den Vertragsparteien im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses, auch hinsichtlich vertragsgestaltender Erklärungen, ist grundsätzlich die elektronische Form ausreichend (z.B. per E-Mail oder über das Online-Buchungssystem der Kölner Haie).

16. RECHTSWAHL, ERFÜLLUNGSORT, GERICHTSSTAND UND SALVATORISCHE KLAUSEL
16.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Anwendung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG UN-Kaufrecht) wird ausgeschlossen.

16.2 Für Lieferung, Leistung und Zahlung ist Köln der alleinige Erfüllungsort.

16.3 Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland oder ist sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt, so ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen aus und in Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Köln. Bei grenzüberschreitenden Verträgen wird als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ebenfalls Köln vereinbart.

16.4 Sollten einzelne Klauseln dieser ATGB ganz oder teilweise ungültig sein, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Klauseln bzw. der übrigen Teile solcher Klauseln nicht. Eine unwirksame Regelung haben die Parteien durch eine solche Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Regelung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt auch für eine Lücke dieser ATGB.